Dorfkirche St. Gallus, Kaiseraugst
Die Gegend um Kaiseraugst ist seit der Römerzeit besiedelt. Zeugnisse eines frühchristlichen Baptisteriums aus dem 4./5. Jhd. wurden sichtbar und zugänglich gemacht.
Durch einen schmalen Gang gelangte man in eine frühchristliche Bischofskirche.
Der frühgotische Glockenturm aus dem frühen 14. Jhd. ist der älteste Bestandteil der heutigen Kirche. Mitte des 15. Jhd. wurden auf den abgebrannten Grundmauern einer mittelalterlichen Kirche ein etwas kürzeres Schiff sowie ein östlich anschliessendes Chor erbaut. Das Chor ist mit einem Bildzyklus bemalt. Ein neuer Hochaltar wurde erbaut und vermutlich 1496 wiedergeweiht.
Im Laufe der Jahre wurden sowohl im Innenraum als auch an der Fassade zahlreiche Änderungen vorgenommen. Der heutige Hochaltar sowie die beiden Seitenaltäre entstanden um 1776 und wurden von Maler Döbelin aus Rheinfelden bemalt.
Die Kirche dient seit 1878 dem christkatholischen Gottesdienst. 1942 erfolgte eine Aussenrenovation, zwischen 1959-1961 wurde der Innenraum renoviert und die Chorfresken wieder freigelegt und restauriert.
(Quelle: Schweizerische Kunstführer “Kirche Kaiseraugst“ (1969))
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