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Die Christkatholische Kirche der Schweiz ist eine kleine Kirche. In der heutigen Welt, da es die Kirchen allgemein immer schwerer haben, steht sie vor grossen Herausforderungen: Wie kann sie heute noch glaubwürdig die frohe Botschaft verkündigen? Wie kann sie ihren Anspruch, Volk Gottes zu sein, angesichts ihrer Kleinheit aufrechterhalten? Wie kann sie ihr Anliegen in der Ökumene vertreten, ohne exklusiv und überheblich zu wirken?
Oder die ganz praktischen Fragen: Wie kann sie angesichts der schwindenden Kirchenbindung, die sie als Minderheit besonders trifft, personell und finanziell überleben? Wie kann geistlicher Nachwuchs, wie können genügend Freiwillige für kirchliche Behörden gefunden werden?
Diese und andere Fragen beschäftigen viele Menschen in der christkatholischen Kirche. Sie beschäftigen auch den Bischof, die Nationalsynode und den Synodalrat. Der Bischof hat deswegen eine ausserordentliche Session der Nationalsynode angekündigt - eine Synode, die sich diesen Herausforderungen stellen und zukunftsweisende Beschlüsse fassen soll, auch wenn sei hart sind.
Eine solche Reformsynode ist ein langer und schwieriger Prozess. Er ist auf verschiedenen Ebenen im Bistum angelaufen. Aber trotz der Schwierigkeiten, die der vor uns liegende Weg birgt, eines ist klar: wir haben die Freiheit, ihn im synodalen Miteinander zu suchen und zu gehen. Niemand kann uns den Weg vorschreiben.
Unsere Freiheit ist unsere Zukunft.
Mehr zu den Herausforderungen, vor denen die christkatholische Kirche steht.
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